Häufige Probleme selber lösen

  • Behandlung der Verdampfer

Wir empfehlen bei allen Verdampfern, Folgendes zu beachten: Befeuchten Sie vor der Inbetriebnahme alle Dichtungsringe mit VG oder Liquids mit hohem VG-Anteil. Dadurch lassen sich die Teile später einfacher lösen. Sollten sich die Teile nicht lösen lassen, setzen Sie keine Werkzeuge ein. Mit Zangen zerkratzen Sie die Teile. Benutzen Sie besser Lappen, die nicht rutschen, oder Gummihandschuhe. Auch mit Gummi beschichtete Gartenhandschuhe vom Baumarkt sind eine Alternative. Damit greifen Sie ordentlich zu, ohne abzurutschen. Diverse Schmiermittel wie Öl oder Schmierseife sind als Hilfsmittel geeignet. Nutzt alles nichts, versuchen Sie es mit Kälte. Legen Sie den Verdampfer für 36 Stunden ins Tiefkühlfach und lösen Sie die Teile mit den Gummihandschuhen. Durch die Kälte verändert sich vorübergehend die Struktur der Dichtungsringe.

  • «Fünf-Klicks»-Ein- und Abschaltfunktion der Akkuträger

«Fünf-Klicks»-Ein- und Abschaltfunktion der Akkuträger

Die meisten Akkuträger und E-Zigarette Startersets besitzen eine «Fünf-Klicks»-Ein- und Abschaltfunktion. Drücken Sie fünfmal schnell hintereinander den Feuerknopf, um das Gerät ein- oder abzuschalten. Eine nicht funktionierende E-Zigarette wegen Defekt dieser Funktion ist das häufigste Problem, aber einfach selber zu lösen.

  • Fehlgeschlagenes Firmware-Update

Viele der aktuellen Akkuträger lassen sich per Firmware-Update am Computer aktualisieren. Wird versehentlich ein falsches Update eingespielt oder das Update schlägt aus irgendeinem Grund fehl, lässt sich der teure Akkuträger weiter als Briefbeschwerer benutzen. Ein erneutes Aktualisieren der Firmware funktioniert nicht ohne weiteres, da der Computer den Akkuträger nicht mehr erkennt. Dazu folgender Tipp: Viele updatefähigen Akkuträger haben einen Not-Boot-Modus. Durch das Drücken verschiedener Tasten in einer bestimmten Reihenfolge lässt sich dieser aktivieren. Ein Dampfen in diesem Modus geht nicht, der Computer erkennt aber den Akkuträger. Ein erneutes Aufspielen der richtigen Firmware geht und der Akkuträger funktioniert anschliessend. Informieren Sie sich beim Hersteller Ihres Akkuträgers, ob der Not-Boot-Modus unterstützt wird und wie Sie diesen nutzen. Benutzen Sie eine korrekte Firmware. Viele Geräte benutzen unterschiedliche Firmware, was bei ähnlichen Namen zu Fehlern führt.

  • Zu wenig Dampf

Dampft eine E-Zigarette nicht richtig, wechseln Sie den Verdampferkopf. Achten Sie darauf, dass Sie geeignete Verdampferkopf-Widerstände benutzen. Bei ungeeigneten Widerständen dampft ein Einsteigerset nicht richtig. Einsteigermodelle dampfen eher wenig. Möchten Sie mehr Dampf, empfehlen wir ein Set für Fortgeschrittene oder eine Akkuträger-Verdampfer-Kombination. Im Dampferland Shop gibt es viele geeignete Akkuträger und Verdampfer. Entscheiden Sie sich für eine neue E-Zigarette, brauchen Sie eventuell noch einen separaten Akku. Achten Sie auf unsere Daten für die Batterien. Sie finden diese bei jedem Akkuträger, der einen separaten Akku benötigt. Einige Akkuträger haben einen geeigneten Akku fest verbaut. Mit einer Kombination aus Akkuträger und Verdampfer entstehen gute Geräte. Alle erfahrenen Dampfer bauen sich damit die beste E-Zigarette. Achten Sie bei den benutzten Verdampferköpfen darauf, diese mit solch einem Model nicht zu überlasten. Dampferland hat bei allen Verdampferköpfen die Spezifikationen angegeben.

  • Kokeln

Das Kokeln ist etwas Unangenehmes. Die meisten Dampfer kennen das. Der Verdampferkopf besteht aus Draht und Watte. Die Watte saugt die Flüssigkeit aus dem Tank, welche der erwärmte Draht beim Befeuern verdampft. Wenn die Watte nicht mehr mit der Flüssigkeit durchtränkt ist und sich der Draht beim Befeuern erwärmt, kann die Watte zu kokeln beginnen. Das Kokeln ist nichts anderes als ein Verbrennen der Watte.

 

Wenn ein Verdampferkopf kokelt, ist der Schaden irreversibel. In diesem Fall empfehlen wir, den Coilhead auszuwechseln.

 

Die häufigste Fehlerursache ist das zu späte Nachfüllen des Tanks. Überprüfen Sie regelmässig den Füllstand im Tank. Bei kleinen Tanks ist es ratsam, Liquid als Ersatz separat mitzuführen. Ein Selbstwickler, der zu viel Watte enthält, kokelt schnell beim Dampfen. Dampfen mit zu viel Power überlastet den Verdampferkopf. Halten Sie sich an die Spezifikation, die wir angeben.

 

Jeder Verdampferkopf braucht eine andere elektrische Energie. Die benötigte Energie steht bei vielen Modellen klein eingraviert direkt auf dem Verdampferkopf. Wir geben diese Spezifikation im Shop an sie weiter. Dieser Wert ist ein Richtwert des Herstellers. Es gibt Liquids, die den Richtwert abweichen lassen. Wichtig ist, dass Sie Ihre elektronische Zigarette kennen und nicht zu hoch befeuern.

 

Der Verdampferkopf ist ein Verbrauchsgegenstand, welcher regelmässig auszutauschen ist. Die Watte kann sich mit der Zeit abnützen und den Liquidnachfluss beeinträchtigen. Besonders Flüssigkeiten mit Süssungsmitteln, welche in den meisten süssen Liquids vorhanden sind, reduzieren durch die Rückstände stark die Lebensdauer der Verdampferköpfe.

  • Blubbern

Wenn ein Verdampfer anfängt zu blubbern, liegt dies daran, dass zu viel Flüssigkeit in der Verdampferkammer ist. Somit muss beim Ziehen die Luft einen Weg durch das Liquid finden, weswegen ein störendes Blubbergeräusch entsteht.

 

Ersetzen Sie beim Blubbern den Verdampferkopf. Die Coilheads sind mit organischer Watte ausgestopft, die nicht bei jedem Kopf gleich dicht ist. Aufgrund dieser Unterschiede kann es sein, dass Köpfe mehr Probleme machen als andere. Sollte das Problem weiterbestehen, analysieren Sie Ihre Zugtechnik.

 

Wenn Restdampf im Lauf zurückbleibt, wird dieser kondensieren und zum Verdampferkopf zurückfliessen. Achten Sie auf die Zugtechnik. Bei Verdampfern, die viel Dampf produzieren, ist es wichtig, stärker zu ziehen, damit der Dampf ordnungsgemäss abziehen kann. Öffnen Sie die Air Control, um genügend Frischluft zu erhalten. Bei zu wenig Frischluft entsteht Dampf, der kondensiert und in die Verdampferkammer zurückfliesst.

 

Drücken Sie die Feuertaste erst beim Beginn des Zuges. Lassen Sie den Taster eine Sekunde vor Ende des Zuges los, damit der ganze Dampf abziehen kann.

 

Das Liquid spielt beim Thema Blubbern eine wichtige Rolle. Die Flüssigkeit besteht aus PG (Propylenglykol), VG (Vegetable Glycerin) und Aromastoffen. Einige enthalten zusätzlich Wasser, um es einfacher zu verarbeiten. PG ist für das Aroma zuständig und VG für den Dampf. Es ist in der Herstellung einfacher, ein gutes Liquid mit hohem PG-Anteil zu mischen. Ein solches schmeckt gut und ist günstig. Da der PG-Anteil hoch ist, enthalten diese vielmals Wasser. Bei Verdampfern, welche zum Blubbern neigen, empfehlen wir, eine Flüssigkeit mit hohem VG-Anteil zu testen. VG ist dickflüssiger und macht eventuell weniger Probleme.

 

Die Spezifikationen für die Verdampferköpfe sind einzuhalten. Das gilt für die obere und untere Grenze. Dampfen im Sub-Ohm-Bereich erfordert eine hohe Power.

 

Bei zu wenig Energie kann der Coilhead nicht genügend Wärme erzeugen, um die ganze Flüssigkeit zu verdampfen.